Norwegische Variation.

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treibend und ziehend

Ruhe in der Einsamkeit

einsam in der Weite

Natur spielt ununterbrochen ihre

Variationen

das Thema bleibt

zu erfassen in

Himmel

Berg und

Meer

es flüstert und zerfließt

beständig, das Land

alles darüber

lauscht schweigend

des Himmels Gemüt verrät sich nur

in der Abstufung des Graus

Einsamkeit in Weite

das ist die Landschaft

nördlich des Polarkreises.

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der Fels

spricht

was er erzählt

vermag ich nicht sofort zu sagen

von Zeit

Vergänglichkeit

seiner Schwere, seinem Sein

ich höre nun genauer hin

der Fels

spricht

durch Schweigen

umhüllt sich

mit Nichts

der Fels

spricht nicht

er ist.

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heute

beinahe verweht

vom Winde

Arme ausgebreitet

und gedacht

der Körper müsste schweben

gen Himmel.

 

immerhin

wenn man die Finger spreizt

und die Luft

stark dagegen drängt

fühlt es sich an

wie durchs Wasser gleiten

beinahe.

 

was in einem

fällt

ist die Schwere

wenn die Luft

sich stark macht

ist man plötzlich ganz

leicht.

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frei ist

wer sich dafür

entscheidet.

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dionysische Schönheit dieser Welt

Rauschen haftet an Fels

die abgestoßenen Wellen

gehen schäumend

unter

 

steinerne Riesen

berühren vereinzelt

das Graublau dort

oben

 

bewegende Massen

stürmisch und ruhig

bilden ein Tuch

das uns trägt.

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